Menschliches Skelett

Ein wenig Grundwissen über das Skelett.

Die Knochenzahl des erwachsenen Menschen liegt bei über 200 Knochen und kann individuell schwanken. Säuglinge haben sogar über 300 Knochen, die teilweise im Laufe der Entwicklung zusammenwachsen. Daneben gibt es Menschen, die abweichend von der Norm zusätzliche Knochen im Rippenbereich und am Fuß besitzen. Jeder Knochen hat einen deutschen sowie wissenschaftlichen lateinischen Namen. Im Gegensatz zu einem Medizinstudenten, der alle Knochen des Skeletts auswendig kennen sollte, braucht man als Laie nicht unbedingt jeden Knochen zu kennen, sollte aber mit der Skelettstruktur und den wichtigsten großen Knochen vertraut sein. Meist lernt man diese im Biologieunterricht der Schule kennen.


Überblick


Das menschliche Skelett unterteilt sich in den Schädel mit den Kopfknochen im Hirn- und Gesichtsschädel, in das Rumpfskelett mit Wirbelsäule und Rumpfwand, und in die Extremitäten, die sich in obere mit Schultergürtel, Arm und Hand und untere mit Hüfte, Bein und Fuß weiter unterteilen.
Die einzelnen Knochen des Skeletts sind unterschiedlich aufgebaut, so gibt es kurze und lange als auch platte Knochen. Kurze Knochen befinden sich an der Hand und dem Fuß, lange Knochen haben Stützfunktion wie Arm- und Beinknochen. Platte Knochen haben eine Schutzfunktion und sind mit Nähten verwachsen wie Schädel- und Beckenknochen. Das Knochengerüst ist nicht starr, sondern viele Knochen sind durch eine Vielzahl von unterschiedlich funktionierenden Gelenken verbunden.
Das Skelett macht ca. 12 % des Gewichts des Gesamtkörpers aus. Die Knochen bestehen vorwiegend aus Calciumphosphat, das für die Knochenhärte sorgt und eingelagertem Kollagen, das eine gewisse Elastizität sichert.